- So lange dauert die Schwangerschaft bei einer Katze
- Wann ist eine Katze geschlechtsreif?
- Woran Du erkennst, ob Deine Katze schwanger ist
- Das sind die Phasen der Trächtigkeit einer Katze
- Wie ernähre ich eine Katze während der Tragzeit?
- Was Deine trächtige Katze unbedingt braucht
- Soll ich meine Katze während der Schwangerschaft impfen lassen?
- Darf ich meiner Katze während der Trächtigkeit Wurmkuren oder Spot-Ons geben
- Die richtige Geburtsvorbereitung: Das Wurflager für die Katzen-Mama und die neugeborenen Kitten
- Welche Probleme können während der Trächtigkeit auftreten?
- Was passiert, wenn bei Deiner Katze die Wehen einsetzen?
- Die Geburt der Katzen
- Mach es Deiner Katze so einfach und angenehm wie möglich
So lange dauert die Schwangerschaft bei einer Katze
Wie lange es genau eine Katzenschwangerschaft dauert, kann man nicht sicher sagen.
Aber einen Zeitraum:
Eine Katze ist zwischen 61 und 72 Tage schwanger. Das sind etwa 2 Monate bzw. 8 bis 10 Wochen.

Wann ist eine Katze geschlechtsreif?
Auch hier kann man keine genauen Zahlen nennen. Der Grund: Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zu den 3 zentralen Faktoren gehören:
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Die Rasse,
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die Umgebung,
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und die Genetik Deiner Katze.
Eine Katze kann schon ab 4 Monaten geschlechtsreif sein, wie bei vielen Streunern oder erst ab 12 Monaten, wie bei Hauskatzen. Im Tierschutz habe ich das oft erlebt. Darum haben wir die Katzen relativ früh kastrieren lassen.
Außerdem hängt die Geschlechtsreife mit der Jahreszeit und der Tageslichtdauer zusammen. Eine zur Mitte oder Ende des Jahres geborene Katze, kann schneller geschlechtsreif werden.
Der Grund: In der Natur ist die Weitergabe der Gene durch Nachwuchs das Wichtigste überhaupt. Und je später im Jahr eine Katze auf die Welt kommt, umso weniger Zeit bleibt übrig, bis es dunkel und kalt wird.
So erkennst Du eine paarungsbereite Katze
Eine Katze, die rollig bzw. paarungsbereit ist, erkennst Du daran, dass sie
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unruhig ist,
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kaum etwas isst,
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immer auf Achse ist,
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sich ausgiebig auf dem Boden rollt – deshalb heißt es Rolligkeit,
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und schreit wie ein Baby – Das sind Balzrufe, um Männchen anzulocken.
Woran Du erkennst, ob Deine Katze schwanger ist
Folgende Anzeichen, signalisieren, dass Deine Katze trächtig ist:
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Ab dem 18. Tag werden ihre Zitzen größer und dunkler.
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Die Haare um die Zitzen herum fallen aus, damit der Nachwuchs besser rankommt.
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Die werdende Mama-Katze isst deutlich mehr Katzenfutter, da sie Energie für den Nachwuchs braucht. Bitte gib der werdenden Mama-Samtpfote so viel sie mag – ihr soll es an nichts mangeln.
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Deine Fellnase schläft deutlich länger.
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Sie hat öfter mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen.
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Sie nimmt an Gewicht zu – besonders am Bauch.
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Wenn Du Deine Katze von oben ansiehst, dann ragt der Bauch deutlich nach links und rechts raus.
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Sie ist viel verschmuster als sonst oder möchte ihre Ruhe haben – je nach Charakter Deiner Katze. Respektiere das!
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Die werdende Mama-Katze ist leicht reizbar. Egal, welche Stimmungsschwankungen sie hat, schimpfe niemals mit ihr.

Das sind alles Anzeichen für eine Katzenschwangerschaft. Dennoch kann es sein, dass Deine Fellnase trotz der Signale oben nicht schwanger ist. Beim Tierarzt kannst Du es feststellen lassen. Doch auch Tierärzte können nicht immer sicher sagen, ob eine Katze schwanger ist.
Folgende Möglichkeiten hat ein Tierarzt, um festzustellen, ob Deine Katze trächtig ist:
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Röntgen
Das Röntgen empfehle ich nicht. Es ist eine sehr große Belastung für die Katze. Außerdem sieht man die ungeborenen Katzen auf dem Röntgen erst fast am Ende der Katzenschwangerschaft. So etwa ab dem 40. Tag.
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Ultraschall
Auch beim Ultraschall hat Deine Katze viel Stress. Und man sieht erst in der Mitte der Trächtigkeit aussagekräftige Bilder von den heranwachsenden Katzenbabys. So etwa ab dem 18. Tag.
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Abtasten
Lasse Deine Katze bitte nur vom Tierarzt abtasten. Der Grund: Du kannst die Gesundheit der ungeborenen Katzenbabys gefährden, wenn Du es falsch machst. Das Abtasten ist ebenfalls keine sichere Methode zur Bestimmung der Katzenschwangerschaft. Der Tierarzt kann erst ab dem 21. bis 28. Tag etwas feststellen.
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Schwangerschaftstest
Es gibt auch einen Schwangerschaftstest für Katzen. Dabei wird der Katze etwas Blut abgenommen und ins Labor geschickt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 40 Euro. Bitte beachte, dass ein Schwangerschaftstest erst ab dem 21. Tag der Katzenschwangerschaft ein zuverlässiges Ergebnis liefert.
Das sind die Phasen der Trächtigkeit einer Katze
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Vom Tag der Befruchtung bis zum 15. Tag der Trächtigkeit
Das Embryo nistet sich ein. Die Entwicklung beginnt. Es entwickeln sich der Kopf, die Organe und das Rückenmark.
Die Katze ist so groß wie ein Reiskorn.
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Vom 16. bis zum 21. Tag der Katzenschwangerschaft
Der Darm, das Maul, die Beine, das Gehirn und der Schwanz der Katzenbabys entwickeln sich.
Die Katze ist so groß wie eine Heidelbeere.
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Vom 22. bis zum 28. Tag der Trächtigkeit der Katze
Es entwickeln sich
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die Ohren, die noch rund sind,
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die Zehen an den Beinen,
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die Genitalien (Geschlechtsteile),
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und die Zähne.
Die Katze hat jetzt die Größe einer Pflaume.
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Vom 29. bis zum 38. Tag der Schwangerschaft der Katze
Das heranwachsende Kätzchen erhält ihre typischen dreieckigen Ohren. Die Augen und scharfen Krallen entwickeln sich ebenfalls.
Das Kätzchen hat die Größe einer Tomate.
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Vom 39. bis zum 58. Tag der Katzenschwangerschaft
Die Katze bildet ihr Fell aus – mit ihrer einzigartigen Fellzeichnung.
Ab jetzt sind die Katzen lebensfähig und die Geburt kann stattfinden.
Die Katze hat die Größe einer Paprika.

Wie ernähre ich eine Katze während der Tragzeit?
Eine schwangere Katze darf so viel essen, wie sie will. Das ist entscheidend für die Gesundheit der Mutter und der heranwachsenden Katzen-Babys.
Der Grund: In der Katzenschwangerschaft braucht die werdende Mama-Katze mehr Energie, Vitamine und Mineralstoffe. Nur so können gesunde Katzen-Babys in ihrem Bauch wachsen. Denn nur dann bekommen die Babys alles Notwendige von ihrer Mutter.
Gib der werdenden Katzen-Mama immer genug zu essen. Keine Angst, bei einem hochwertigen Katzenfutter nimmt Deine Katze nicht zu – egal, wie viel sie isst. Denn ein gesundes Katzenfutter sorgt automatisch dafür, dass Deine Katze aufhört zu essen, wenn der Körper genug hat.
Außerdem bekommt die Fellnase so alle Nährstoffe.
Tabu sind alle minderwertigen Nassfuttersorten nach meinen Test-Kriterien. Du brauchst auch kein spezielles Nassfutter für Katzen-Mütter mit Kitten. In der Natur gibt es schließlich auch keine speziellen Mäuse für Mütter, Kitten und Senioren.
Mit verschiedenen und hochwertigen Nassfuttern für Katzen versorgst Du die Katzen-Mama mit den meisten notwendigen Nährstoffen.
Woran Du hochwertiges Katzenfutter erkennst, erfährst Du in folgendem Blogbeitrag: So erkennst du gesundes Katzenfutter (mit Empfehlungen)
Meine 3 Empfehlungen für gesundes Katzenfutter
Stelle der Katzen-Mama immer frisches und sauberes Wasser zur Verfügung. Wechsle das Wasser täglich und reinige die Wasserschüssel mindestens alle 2 Tage mit einem Küchenschwamm und Essigreiniger. So sorgst Du dafür, dass das Wasser keimfrei bleibt.
Was Deine trächtige Katze unbedingt braucht
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Hochwertiges Nassfutter für Katzen.
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Frisches und sauberes Trinkwasser.
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Zugluftfreie und warme Plätze im Haus.
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Eine stressfreie Umgebung.
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Viele Kuscheleinheiten oder Ruhe – je nach Charakter Deiner Katze.
Soll ich meine Katze während der Schwangerschaft impfen lassen?
Eine Impfung ist eine Belastung für den Körper.
Davon hat eine schwangere Katze ohnehin schon genug.
Deshalb rate ich Dir: In der Trächtigkeit ist der Körper Deiner Katze schon stark gefordert – Impfen sollte in dieser Zeit nur erfolgen, wenn der Tierarzt es für absolut notwendig hält.
Darf ich meiner Katze während der Trächtigkeit Wurmkuren oder Spot-Ons geben
Wurmkuren oder Spot-Ons können zum Tod der heranwachsenden Katzen-Babys führen.
Solltest Du einen Verdacht haben, dass Deine schwangere Katze Würmer oder andere Parasiten hat, dann geh bitte zum Tierarzt.
Deshalb gilt: Gib Deiner Katze weder Wurmkuren noch Spot-Ons während der Trächtigkeit auf eigene Faust. Wenn Deine schwangere Katze Würmer oder Parasiten hat, gehe zum Tierarzt.

Die richtige Geburtsvorbereitung: Das Wurflager für die Katzen-Mama und die neugeborenen Kitten
Bevor die Kitten auf die Welt kommen, musst Du einiges vorbereiten.
Schließlich soll es der werdenden Katzen-Mama an nichts fehlen. Und die Kitten sollen in Sicherheit aufwachsen. Die Katzen-Mama muss die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen, ohne ihre Kitten. Dafür musst Du ihr klarmachen, dass sie weg kann und keine Angst um ihre Kitten haben muss. Sonst kann die Mama nicht entspannen.
Wie Du das machst?
Mit einer Wurfkiste.
Eine Wurfkiste ist ein sicherer Platz für die Katzen-Mama und ihre Kitten. Diese Kiste solltest Du mindestens 3 Wochen vor der Geburt Deiner Katze als sicheren Ort schmackhaft machen.
Wenn es einen Ort gibt, an dem Deine Katze gerne schläft, dann platziere die Kiste dort.
Der Zweck der Wurfkiste ist es, dass die kleinen Kätzchen darin geboren werden. Und wie bereits erwähnt, dass die Katzen-Mama auch mal aus der Kiste gehen kann, um zu essen, aufs Klo zu gehen oder zu entspannen. Und zwar ohne Angst haben zu müssen, dass ihre Kitten in Gefahr sind oder ausbüchsen können.
Die ideale Wurfbox kannst Du entweder selbst bauen oder fertig kaufen.
Folgende Kriterien muss eine Wurfbox erfüllen:
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Sie sollte aus unbehandeltem Holz bestehen,
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mindestens 40 cm hohe Wände und einen Boden haben,
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an einer Seite sollte ein Loch sein, das mindestens 20 cm vom Boden entfernt ist, damit die Kitten nicht rauskommen – die Katzenmama aber schon,
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und groß genug sein, damit sich die Katzen-Mutter und Kätzchen frei bewegen können.
Tipps für die Wurfbox:
Lege auf den Boden der Wurfbox eine dicke Decke, sodass der Boden warm ist. Darüber empfehle ich dir, Pipi-Unterlagen draufzulegen, damit die Hinterlassenschaften nicht immer auf der Decke landen. Die Pipi-Unterlagen kannst Du bei Bedarf schnell wechseln. Zusätzlich sollten waschbare Bettchen drin sein.
Welche Probleme können während der Trächtigkeit auftreten?
Katzen können Schmerzen extrem gut verstecken. Immerhin hängt in der freien Wildbahn ihr Überleben davon ab. Bei einer Katze erkennst Du oft am geänderten Verhalten gesundheitliche Probleme am frühesten. Das gilt auch bei der Katzenschwangerschaft.
Deshalb gilt: Beobachte Deine Katze immer genau. Wenn Du untypische Verhaltensweisen entdeckst, dann geh lieber auf Nummer sicher und mach einen Termin beim Tierarzt.
Sieh Dir auch den Kot oder Urin der Katze im Katzenklo an. Bei Veränderungen an der Konsistenz, Farbe oder am Geruch – ab zum Tierarzt!
Achte auch auf folgende Anzeichen, und wenn eines davon auftritt, ab zum Tierarzt:
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Blutungen,
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starke Schmerzen,
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Fieber,
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Unruhe,
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Erbrechen,
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Harnwegsentzündungen,
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Appetitlosigkeit,
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Atemnot,
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Durchfall,
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oder Verstopfung.
Doch keine Sorge – die meisten Katzenschwangerschaften laufen ohne Probleme ab. Bei Bedenken oder einem der obigen Symptome solltest Du ohne zu zögern eine Tierärztin aufsuchen.
Was passiert, wenn bei Deiner Katze die Wehen einsetzen?
Wenn Deine Katze bereit ist, ihre Kätzchen zu bekommen, setzen ihre Wehen ein.
Die Anzeichen deuten darauf hin, dass die Geburt der Kitten bevorsteht
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Die Katzen-Mama wird nichts mehr essen,
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sich sehr oft an den Genitalien schlecken, weil Wehen schmerzhaft sind,
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sich hinlegen, wieder aufstehen und wieder hinlegen,
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nervös sein,
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und sich verstecken wollen.
Wichtig:
Platziere die Wurfkiste bitte an dem Platz, den sich Deine Katze aussucht und nicht Du.
Die Geburt der Katzen
Katzen-Mamas bringen ihre Katzen-Babys wie Menschen zur Welt: Durch Pressen gelangen die Kätzchen über den Geburtskanal nach draußen. Danach werden sie von der Mama trocken geschleckt. Zuletzt beißt die Mama die Nabelschnur durch.
Du hörst auch das Katzen-Baby schreien, weil es zum ersten Mal selbst atmet.
Die Kitten kommen nacheinander auf die Welt, damit sich die Mama um alle sofort kümmern kann.
Deine To-dos während der Geburt der Kitten
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Im Zimmer sollten sich keine anderen Katzen oder Menschen außer Dir aufhalten.
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Sei bitte ruhig und beobachte nur.
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Atme bitte ruhig – Deine Katze spürt die kleinste Anspannung bei Dir und das stresst sie wiederum.
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Greife keinesfalls in den Geburtsvorgang ein – außer es kommt zu Komplikationen und die Katze benötigt einen Tierarzt.
Vermeide bitte Folgendes
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Werde keinesfalls laut.
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Erschrecke Deine Katze nicht.
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Fass die Kitten nicht an.
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Aufräumen ist erstmal verboten – lass alles liegen, auch wenn es blutig ist.
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Lass keine anderen Katzen in die Nähe.
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Mach keine Fotos mit Blitz.
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Mach keine Zoom oder Whatsapp-Anrufe mit anderen Personen.
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Verwende keine Raumsprays oder andere parfümhaltige Stoffe im Raum.
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Verwende keine giftigen Putzmittel.
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Kein Staubsaugen oder andere Putzaktionen.
Die Katzen-Mama hat eine Höchstleistung vollbracht. Sie ist völlig erschöpft und braucht absolute Ruhe. Also lass die Katzenmama mit ihren Kitten in Ruhe und verhalte Dich ruhig und entspannt.
Das Einzige, was Du darfst, ist der Katzen-Mama hochwertiges Katzenfutter und frisches Wasser geben.
ACHTUNG:
Fasse die Kitten frühestens ab der 3. Woche an. Dann haben sie eine Bindung zur Mama.
Bevor Du die Kitten oder Katzen-Mama anfasst: Wasche Dir gründlich die Hände und desinfiziere sie, um keine Krankheiten zu übertragen.
Fasse die Kitten nur in Anwesenheit der Katzen-Mama und in der Wurfkiste an. Lass die Kitten in der Wurfkiste und hole sie nicht heraus.
Mach es Deiner Katze so einfach und angenehm wie möglich
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Die Wurfkiste sollte schon am Anfang der Schwangerschaft am Lieblingsplatz Deiner Katze stehen.
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Kaufe schon vor der Schwangerschaft hochwertiges Nassfutter von mindestens 3 verschiedenen Herstellern und unterschiedliche Sorten.
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Sorge immer dafür, dass Deine Katze frisches und sauberes Trinkwasser zur Verfügung hat.
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Falls Deine Katze ein Freigänger ist, dann behalte sie während der Schwangerschaft und auch danach, bis die Kitten weg von der Mama können, zuhause. So vermeidest Du Krankheiten und Verletzungen für die Mama und Kitten.
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Die Katzen-Mama sollte ein eigenes Reich haben, mit einem eigenen Klo. Das ist stressfreier für sie. Und Du kannst besser kontrollieren, ob sie an Durchfall oder Verstopfung leidet. Auch siehst Du mögliche Veränderungen des Kots sofort. Wenn mehrere Katzen auf dasselbe Klo gehen, kannst Du nicht sicher sagen, von wem es stammt.
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Während der Katzenschwangerschaft und auch danach, bis die Kitten weg von der Mama können, solltest Du idealerweise keinen Besuch bekommen.
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Vermeide laute Geräusche, so gut es geht. Nimm einen Kehrbesen statt des Staubsaugers. Bedenke, dass Katzen viel besser hören als wir Menschen. Vor allem bei Kitten sorgen laute Geräusche für immensen Stress.
Jetzt weißt Du genau, wie lange eine Katzenschwangerschaft dauert.
Außerdem weißt Du genau, was Du alles tun musst, damit die Katzen-Mama und die Kätzchen sicher und gesund auf die Welt kommen und aufwachsen.
Wie viele Junge bekommt eine Katze beim ersten Wurf?
Bei der ersten Katzenschwangerschaft bekommt eine Katze meistens nur 2 bis 3 Kitten. Hat die Katze schon mehrere Schwangerschaften hinter sich, sind es oft 3 bis 6 Kitten pro Wurf.
Ist es gut für Katzen einmal Junge zu bekommen?
Aus gesundheitlichen Aspekten ist es völlig egal, ob eine Katze Junge hatte oder nicht, bevor sie kastriert wird.
Sie wird deshalb weder zutraulicher noch wird sie länger leben. Auch wird sie weder sozialer zu anderen Katzen sein noch Depressionen aufgrund eines unerfüllten Kinderwunsches haben. Das sind alles Irrglauben!
Am schonendsten ist eine Kastration vor der ersten Trächtigkeit – dann sind Gebärmutter und Geschlechtsorgane noch klein, und der Eingriff verläuft in der Regel unkomplizierter.
Der Wunsch nach Kindern wird hier vom Menschen ausgehend an die Katze weitergegeben – natürlich unbewusst. Oft wünschen sich Katzeneltern Kitten, um eine Lücke im Leben zu schließen. Bitte tu das nicht – das ist nicht fair gegenüber Deiner Katze und den Kitten.
Wann spürt man Kitten im Bauch?
Ab 3 bis 4 Wochen kann der Tierarzt durch das Abtasten des Bauches die Kitten spüren. Das ist aber keine sichere Methode. Sogar Fachkräfte können damit eine Schwangerschaft nicht sicher bestimmen.
Außerdem birgt es die Gefahr, dass die Kitten durch zu viel Druck auf den Bauch verletzt werden.
Wie merkt man bei einer Katze, dass sie schwanger ist?
Das erkennst Du an mehreren typischen Anzeichen.
Oft verfärben sich die Zitzen rosa, der Bauch wird runder und die Katze frisst mehr.
Manche Katzen werden anhänglicher, andere ziehen sich eher zurück.
Absolute Sicherheit bekommst Du allerdings nur beim Tierarzt – zum Beispiel durch einen Bluttest oder Ultraschall.
Wie verhalten sich schwangere Katzen?
Schwangere Katzen sind meist ruhiger und suchen mehr Geborgenheit.
Viele schlafen mehr, essen häufiger und putzen sich intensiver, besonders am Bauch.
Gegen Ende der Trächtigkeit beginnen viele, ein Nest zu bauen, zum Beispiel in einer Wurfkiste, im Schrank oder unter dem Bett. Dieses Verhalten ist völlig normal und dient der Vorbereitung auf die Geburt.
Wie lange geht die Schwangerschaft bei einer Katze?
Im Durchschnitt dauert eine Katzenschwangerschaft rund 2 Monate.
Genauer gesagt liegt der Zeitraum zwischen 61 und 72 Tagen. Der genaue Geburtstermin hängt von individuellen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Anzahl der Kitten ab.






