- In Kürze zu: Sind Katzenleckerlis gesund?
- Warum sind Katzenleckerlis oft ungesund?
- Wie Leckerlis das Fressverhalten Deiner Katze beeinflussen
- Gesundheitsrisiken durch ungesunde Katzenleckerlis
- Stress durch falsche Ernährung vermeiden
- So gelingt die Umstellung auf gesunde Katzenleckerlis
- Sind Katzenleckerlis gesund? Mein Fazit
- Häufige Fragen: Sind Katzenleckerlis gesund?
Sind Katzenleckerlis wirklich gesund?
Die Antwort ist oft überraschend – und manchmal ernüchternd.
In diesem Artikel erfährst Du, warum viele Leckerlis harmlos wirken, Deiner Katze aber ernsthaft schaden können.
Außerdem zeige ich Dir versteckte Gefahren, die leicht übersehen werden, und gesunde Alternativen, die Deiner Samtpfote wirklich guttun.
In Kürze zu: Sind Katzenleckerlis gesund?
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Viele herkömmliche Katzenleckerlis enthalten Zucker, Getreide, Milchprodukte oder minderwertige Fette, die langfristig krank machen können.
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Gesunde Alternativen bestehen aus wenigen, klar deklarierten Zutaten – ideal sind gefriergetrocknete Snacks aus purem Fleisch oder Fisch.
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Mit meiner schrittweisen 7-Tage-Umstellung kannst Du Deine Katze sanft an neue, gesunde Leckerlis gewöhnen und ihre Ernährung nachhaltig verbessern.
Warum sind Katzenleckerlis oft ungesund?
Katzenleckerlis werden von vielen Katzeneltern als kleine Belohnung oder als Ergänzung zum Hauptfutter gegeben.
Doch was steckt wirklich in diesen kleinen Snacks?
Viele herkömmliche Leckerlis enthalten Zutaten, die für Katzen nicht ideal sind:
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Fleisch- und tierische Nebenerzeugnisse –wenn unklar bleibt, welche Teile verarbeitet wurden, kann es sich um minderwertige Schlachtabfälle handeln
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Fisch- und Fischnebenerzeugnisse — zu oft oder minderwertig verarbeitet, können sie Schwermetalle oder minderwertige Proteinquellen enthalten.
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Pflanzliche Nebenerzeugnisse — meist Abfälle aus der Pflanzenverarbeitung, wie Schalen oder Pressrückstände. Sie sättigen, liefern aber kaum verwertbare Nährstoffe für Katzen.
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Pflanzliche Eiweißerzeugnisse — aus Soja, Erbsen oder Gluten hergestellt. Katzen können diese Proteine schlechter verwerten, was langfristig zu Nährstoffdefiziten führen kann.
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Undefinierte Fette & minderwertige Öle – oft tierische Nebenerzeugnisse niedriger Qualität, die oxidieren und den Organismus belasten. – wie Melasse, Karamell, Fruktosesirup. Diese liefern unnötige Kalorien, fördern Übergewicht und können den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht bringen.
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Getreide & glutenhaltige Füllstoffe – sind nicht artgerecht, belasten die Verdauung und können Allergien auslösen.
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Undefinierte Fette & minderwertige Öle – oft niedriger Qualität, die oxidieren und den Organismus belasten.
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Milch und Milchprodukte – viele Katzen sind laktoseintolerant. Milch, Käse oder Joghurt im Snack können Durchfall, Bauchschmerzen oder Blähungen verursachen.
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Künstliche Geschmacksverstärker – machen die Snacks besonders attraktiv, verdrängen aber das Interesse am normalen Futter.
Diese Kombination führt dazu, dass die Leckerlis nicht nur das Hauptfutter unattraktiv machen, sondern auch die Gesundheit Deiner Katze gefährden können.
Wie Leckerlis das Fressverhalten Deiner Katze beeinflussen

Ungesunde Leckerlis aktivieren im Gehirn Deiner Katze das Belohnungszentrum – ähnlich wie Junkfood beim Menschen.
Das kann dazu führen, dass:
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Deine Katze das normale Futter verschmäht.
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sie regelrecht „bettelt“ und dauerhaft nach den Snacks verlangt.
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das Fressverhalten unausgewogen wird, weil die Hauptnahrung in den Hintergrund rückt.
Mit der Zeit kann daraus eine regelrechte „Leckerli-Sucht“ entstehen.
Das Problem: Für Dich wirkt es wie reine Freude – in Wahrheit schadet es langfristig.
Gesundheitsrisiken durch ungesunde Katzenleckerlis
Die Folgen einer dauerhaften Fütterung von ungesunden Leckerlis sind vielfältig:
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Übergewicht – erhöht das Risiko für Herz-, Gelenk- und Stoffwechselprobleme.
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Diabetes – durch dauerhaft zu viele Kohlenhydrate.
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Nierenerkrankungen – oft begünstigt durch minderwertige Proteine und Zusatzstoffe.
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Schwaches Immunsystem – durch unausgewogene Nährstoffversorgung.
Diese Risiken sind vermeidbar, wenn Du bewusst auf gesunde Alternativen setzt.
Stress durch falsche Ernährung vermeiden
Eine plötzliche Futterumstellung – auch bei Leckerlis – kann für Katzen Stress bedeuten.
Deshalb gilt: Immer schrittweise umstellen. So bleibt das Verdauungssystem stabil und Deine Katze kann sich an den neuen Geschmack gewöhnen.
So gelingt die Umstellung auf gesunde Katzenleckerlis

Die beste Wahl sind gesunde, artgerechte Alternativen – idealerweise gefriergetrocknete Snacks aus 100 % Fleisch oder Fisch, ohne Zusätze, Zucker oder Getreide.
Mein 7-Tage-Plan zur sanften Umstellung:
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Tag 1–2: 75 % alte Leckerlis + 25 % gesunde Alternative
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Tag 3–4: 50 % alte Leckerlis + 50 % gesunde Alternative
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Tag 5–6: 25 % alte Leckerlis + 75 % gesunde Alternative
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Tag 7: 100 % gesunde Alternative
Mein Tipp:
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Achte auf kurze Zutatenlisten (maximal 1–2 Bestandteile).
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Wähle Fleischsorten, die Deine Katze mag.
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Belohne mit Lob und Zuwendung, nicht nur mit Futter.
Mit dieser Methode kannst Du Deiner Katze die Fürsorge geben, die sie verdient, und ihre Ernährung nachhaltig verbessern.
Sind Katzenleckerlis gesund? Mein Fazit
Katzenleckerlis können eine schöne Geste sein – oder eine heimliche Gesundheitsfalle.
Viele Produkte enthalten problematische Zutaten, die Übergewicht, Krankheiten und Verhaltensänderungen fördern.
Mit bewusster Auswahl, Geduld und gesunden Alternativen kannst Du Deiner Katze Freude bereiten, ohne ihre Gesundheit zu riskieren.
🐾 Finde in Sekunden heraus, ob Deine Katzenleckerlis gesund sind
Hake alles an, was auf der Zutatenliste Deiner Leckerlis steht:
Häufige Fragen: Sind Katzenleckerlis gesund?
Sind alle Katzenleckerlis schlecht für meine Katze?
Nein, nicht alle Katzenleckerlis sind schlecht.
Es kommt auf die Inhaltsstoffe an. Gesunde Katzenleckerlis sind frei von Zucker, Getreide und künstlichen Geschmacksverstärkern und bestehen aus hochwertigen Proteinen und natürlichen Zutaten.
Wie erkenne ich ungesunde Leckerlis im Handel?
Achte auf die Zutatenliste.
Vermeide Produkte mit langen Zutatenlisten, undefinierten Bestandteilen („tierische Nebenerzeugnisse“), Zucker, Milchprodukten oder künstlichen Aromastoffen.
Kann ich meiner Katze auch selbstgemachte Leckerlis geben?
Ja.
Selbstgemacht aus purem Fleisch oder Fisch, schonend getrocknet oder gefriergetrocknet, ist oft die beste Wahl.
Wie kann ich meine Katze vom Junk-Futter entwöhnen?
Eine schrittweise Umstellung mit gesunden Alternativen, viel Geduld und positiver Verstärkung ist der beste Weg. Vermeide plötzliche Veränderungen, um Stress zu reduzieren.
Warum sind gesunde Katzenleckerlis wichtig?
Gesunde Katzenleckerlis unterstützen die allgemeine Gesundheit, fördern ein ausgewogenes Ernährungsverhalten und verhindern Übergewicht sowie Folgeerkrankungen.



