- Fallstricke bei Gesundheit und Vorsorge
- Fallstricke bei Sicherheit im Alltag
- Fallstricke bei Pflege und Hygiene
- Fallstricke bei Fütterung und Wasser
- Fallstricke bei Mensch-Katze-Beziehung
- Fallstricke: Unerwartete Stressfaktoren
- Fallstricke: Unerkannte Alltagsrisiken
- Fazit: Diese 30 Dinge solltest Du Deiner Katze niemals antun
Viele Katzeneltern tappen immer wieder in dieselben Fallen – oft ohne es zu merken.
Hier zeige ich Dir 30 Dinge, die Deiner Katze im Alltag mehr schaden als helfen.
Fallstricke bei Gesundheit und Vorsorge

Fallstrick #1: Du schützt Deine Katze nicht vor Parasiten
Viele glauben: Hauskatzen brauchen keine Entwurmung. Doch das stimmt nicht.
Denn Wurmeier gelangen auch in Deine Wohnung – über Schuhe, Kleidung, Hände oder andere Tiere.
Wenn Du Deine Katze nicht schützt, riskierst Du langfristige Gesundheitsprobleme.
Was passieren kann
Würmer belasten den Körper, stören die Verdauung und schwächen das Immunsystem.
Die Symptome erkennst Du oft erst spät – wie an Gewichtsverlust, stumpfem Fell oder vermehrtem Erbrechen.
Was Du tun kannst
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Entwurme Deine Katze regelmäßig – alle 3–6 Monate, je nach Situation
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Schütze sie gleichzeitig auch vor Flöhen, weil Flöhe Bandwürmer übertragen können
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Kaufe Tabletten oder Spot-Ons am besten über zertifizierte Onlineshops – das ist oft günstiger als beim Tierarzt
🟢 Richte im Garten eine Sandfläche ein: Etwa 1 m lang, 2 cm tief – ideal zum Wälzen.
🟢 Unterstützt die natürliche Parasitenabwehr: Sand reinigt Haut und Fell auf natürliche Weise.
🟢 Kein Katzenklo: Nur eine freie Fläche – sonst wird’s zum stillen Örtchen.

Fallstrick #2: Du „schwänzt“ den Tierarztbesuch
Transportbox, fremde Gerüche, Untersuchung am Popo – alles Dinge, die Deine Katze hasst.
Trotzdem solltest Du mindestens einmal im Jahr (besser zweimal) zur Kontrolle gehen – auch wenn Deine Katze gesund wirkt.
Denn: Katzen sind Meister darin, Schmerzen und Krankheiten zu verbergen.
In freier Wildbahn würde ein krankes Tier zur Beute – also zeigen sie erst ganz spät, wenn etwas nicht stimmt.
Was beim Tierarzt wirklich wichtig ist
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Kontrolle von Herzschlag und Kreislauf
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Temperaturmessung (ja, leider rektal)
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Zahnstatus und Zahnfleisch
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Reaktion der Pupillen
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Hautbild, wie Schuppen durch Leberprobleme
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Hinweise auf Überbelastung innerer Organe
Impfungen: Was meiner Meinung nach wirklich reicht
Meiner Erfahrung nach reicht es aus, wenn Deine Katze eine Grundimmunisierung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche bekommt – egal ob Wohnungskatze oder Freigänger.
Auf Tollwut kannst Du bei Hauskatzen in der Regel verzichten, außer Ihr habt Kontakt zu Auslandsreisen, Freigang oder spezielle Auflagen.
Sprich das beim Tierarzt ruhig offen an – nicht jede Impfung ist automatisch sinnvoll.
➤ Geh mindestens 1x pro Jahr zur Kontrolle: Bei älteren Katzen lieber zweimal.
➤ Schreib vorher auf, was Dir auffällt: Veränderungen im Verhalten, Fell oder Gewicht.
➤ Besteh auf eine gründliche Untersuchung: Nicht nur impfen und fertig.

Fallstrick #3: Zu spät reagieren bei ersten Krankheitszeichen
Manche Schnubbis wirken auf den ersten Blick nur ein bisschen schlapp.
Sie niesen leicht oder haben tränende Augen – und trotzdem wird oft abgewartet.
Doch genau das ist gefährlich: Denn Katzen zeigen erst spät, wenn es ihnen schlecht geht.
Und wenn dann nicht schnell gehandelt wird, können aus kleinen Symptomen ernste Erkrankungen werden.
Was passieren kann
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Leichte Symptome verschlimmern sich, weil sie nicht ernst genommen werden
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Ein harmloser Infekt entwickelt sich zur chronischen Erkrankung
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Bestehende Erreger wie Herpes- oder Caliciviren werden durch Stress aktiviert
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Der Gesundheitszustand verschlechtert sich dauerhaft
Was Du tun kannst
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Nimm tränende Augen, Niesen oder Apathie immer ernst
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Lass bei Unsicherheit lieber einmal zu viel als zu wenig tierärztlich abklären
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Beobachte Deine Katze genau – vor allem bei Veränderungen im Verhalten
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Sorge für Ruhe, Wärme und viel Flüssigkeit in der akuten Phase
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Unterstütze das Immunsystem gezielt mit natürlichen Mitteln
Beobachte genau: Wird das Auge immer wieder trüb? Zieht sich Deine Katze zurück?
Schaffe Sicherheit: Lieber einmal zu früh tierärztlich abklären lassen als zu spät.
Stärke das Immunsystem: Mit Ruhe, Wärme und gezielter Unterstützung über natürliche Zusätze wie Lysin oder Engystol.
Wisse: Viele Katzen tragen latente Viren in sich, die durch Stress oder Schwäche aktiviert werden – frühe Hilfe kann Schlimmeres verhindern.

Fallstrick #4: Zu viel Desinfektion – zu wenig gesunder Alltag
Manche Katzeneltern desinfizieren alles: Futternäpfe, Böden, Katzenklo – am besten täglich.
Die Absicht ist gut, aber: So wird das Immunsystem nicht gestärkt, sondern unterfordert.
Und manche Mittel schaden sogar.
Was passieren kann
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empfindliche Schleimhäute werden gereizt
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Duftstoffe oder Rückstände lösen Allergien aus
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das Mikrobiom der Katze leidet – vor allem im Darm
Was Du tun kannst
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Verzichte auf aggressive Reiniger und Duftsprays
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Wasch Futternäpfe mit heißem Wasser, aber ohne chemische Zusätze
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Setz auf natürliche Reinigung – wie mit Essigwasser oder Dampf
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Lass Deine Katze in einem gesunden Maß mit ihrer Umwelt interagieren
➤ Setze auf natürliche Reinigung: Warmes Wasser und ein Essigreiniger reichen im Alltag völlig aus.
➤ Stärke das Immunsystem: Ein normaler Kontakt mit Keimen hält die Abwehr Deiner Katze fit – sterile Umgebung schwächt sie eher.
➤ Gefährliche Mittel meiden: Keine aggressiven Desinfektionsmittel oder chlorhaltigen Reiniger verwenden – sie können Haut und Atemwege schädigen.

Fallstrick #5: Zahnschmerzen werden oft zu lange ignoriert
Viele Fellpopos leiden still – besonders bei Zahnschmerzen.
Oft denken Halter: „Sie frisst ja noch, so schlimm kann es nicht sein.“
Oder sie suchen erst online nach Hausmitteln und warten ab.
Dabei ist die Situation oft ernster, als sie wirkt.
Was passieren kann
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Chronische Entzündungen im Maul
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Eitrige Zähne, FORL oder Zahnverlust
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Ständiger Schmerz, der das Verhalten verändert
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Bakterien wandern über den Blutkreislauf zu Herz & Niere
Was Du tun kannst
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Wenn Deine Katze plötzlich vorsichtiger frisst oder sabbert: direkt Tierarzt!
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Auf Kaugeräusche, Maulgeruch und Veränderungen beim Putzen achten
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Zahnschmerzen nie mit Schmerzmitteln oder Hausmitteln selbst behandeln
➤ Wenn Deine Katze plötzlich sabbert, einseitig kaut oder Maulgeruch hat: geh lieber einmal zu früh zum Tierarzt.
➤ Katzen zeigen Zahnschmerzen erst sehr spät – deshalb nicht erst googeln oder Hausmittel ausprobieren.
➤ Regelmäßige Zahnkontrollen helfen, größere Probleme zu vermeiden.

Fallstrick #6: Jedes Jahr impfen – ohne nachzudenken
Viele Katzeneltern lassen ihren Fellpopo jedes Jahr impfen – ohne wirklich zu hinterfragen, ob das überhaupt noch nötig ist.
Ich persönlich halte das für übertrieben.
Denn aus meiner Sicht wird hier oft nach Schema F gearbeitet – ohne Rücksicht auf das tatsächliche Risiko oder den Zustand der Katze.
Was passieren kann
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Die Katze wird unnötig belastet – Kreislauf, Immunsystem und Organe müssen mit jeder Impfung arbeiten.
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Es entstehen Kosten, die nicht immer nötig wären.
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Manche Impfstoffe werden häufiger verabreicht, als laut Studien notwendig wäre.
Was Du tun kannst
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Informiere Dich unabhängig – nicht jeder Tierarzt verfolgt die gleiche Linie.
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Die Grundimmunisierung ist wichtig – aber vieles danach kann aus meiner Sicht ausgesetzt oder angepasst werden.
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Hol Dir bei Unsicherheit eine Zweitmeinung.
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Überleg individuell: Wie lebt Deine Katze? Kommt sie raus oder ist sie Wohnungskatze?
➤ Grundimmunisierung ist wichtig, das steht für mich außer Frage. Danach sollte aber individuell entschieden werden.
➤ Viele Impfungen sind laut meiner Erfahrung nur alle 3 Jahre notwendig, wie zum Beispiel die Tollwut – und nicht jährlich.
➤ Gerade bei Wohnungskatzen finde ich viele Impfungen überflüssig. Sie kommen mit vielen Erregern gar nicht in Kontakt.
Fallstricke bei Sicherheit im Alltag

Fallstrick #7: Du lässt Deine Wohnungskatze unbeaufsichtigt nach draußen
Eine reine Wohnungskatze sollte nie plötzlich allein ins Freie gelassen werden – auch wenn sie neugierig wirkt.
Geräusche, Gerüche und fremde Tiere können sie komplett überfordern.
Im schlimmsten Fall rennt sie panisch davon – und findet nicht mehr zurück.
Was passieren kann
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Schreckreaktionen durch Autos, Hunde, Menschen
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Orientierungslosigkeit → Deine Katze findet den Heimweg nicht
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Verletzungsgefahr durch Straßen, Gärten oder andere Tiere
Was Du tun kannst
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Halte Türen und Fenster gut im Blick – gerade im Sommer
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Schaffe eine klare Eingangszone, in der sich Deine Katze nicht verstecken kann
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Wenn Du langfristig Freigang planst: nur mit Gewöhnung, idealerweise gesichert und begleitet
➤ Sichere Türen & Fenster: Besonders in Übergangszeiten wie Frühling und Sommer.
➤ Halte den Eingangsbereich übersichtlich: Damit sich Deine Katze nicht heimlich rausschleicht.
➤ Gewöhne sie langsam an Freigang: Ideal sind gesicherte Bereiche oder Geschirrtraining.

Fallstrick #8: Du lässt das Fenster offen
Für Katzen ist ein offenes Fenster kein Ausblick, sondern eine potenzielle Gefahrenquelle.
Besonders gekippte Fenster sind tückisch: Katzen versuchen durchzuschlüpfen – und bleiben stecken.
Dabei können Organe, Wirbelsäule oder sogar die Lunge eingequetscht werden. Viele dieser Unfälle enden tödlich.
Was passieren kann
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Sturz aus dem offenen Fenster bei Jagdinstinkt (wie bei einem Vogel)
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Einklemmung im Kippfenster mit inneren Verletzungen
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Lebensgefahr durch Quetschungen, Panik oder Ersticken
Was Du tun kannst
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Fenster nur mit Katzenschutznetz oder stabilem Fliegengitter öffnen
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Kippfenster immer sichern – wie mit Kippfensterschutz aus dem Fachhandel
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Nie unbeaufsichtigt gekippte Fenster offen lassen
➤ Nutze ein stabiles Katzennetz: Sicher genug zum Klettern – keine Notlösung mit Schnur & Haken.
➤ Schütze Kippfenster professionell: wie mit Gittereinsätzen oder Abstandshaltern.
➤ Lass Fenster nie unbeaufsichtigt offen: Schon ein Geräusch kann zum Sprung verleiten.

Fallstrick #9: Du transportierst Deine Katze ohne Transportbox
So kuschelig es auch wirkt: Eine Katze hat nichts auf dem Schoß im Auto verloren – auch nicht bei kurzen Fahrten.
Ohne Box wird jede Bewegung, jedes Geräusch und jede Kurve zum Stress.
Viele Katzen geraten in Panik, versuchen zu fliehen oder verkriechen sich unter den Sitz – und können Dich beim Fahren gefährlich ablenken.
Bei einem Unfall kann eine ungesicherte Katze zum Geschoss werden – für Dich und für sie selbst.
Was passieren kann
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Deine Katze reißt sich los und verletzt sich
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Sie verkriecht sich im Fußraum – gefährlich beim Bremsen
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Sie springt in Panik durchs Auto
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Im Unfallfall wird sie schwer verletzt oder fliegt durch den Innenraum
Was Du tun kannst
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Immer in einer stabilen, geschlossenen Transportbox fahren
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Die Box mit dem Gurt auf dem Sitz sichern
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Die Katze vorher an die Box gewöhnen – z. B. durch Training zu Hause
➤ Immer in der Transportbox fahren: Am besten fest verschlossen und gesichert.
➤ Dunkles Tuch über die Box legen: Reduziert Stress durch visuelle Reize.
➤ Box offen in der Wohnung stehen lassen: So wird sie zum vertrauten Rückzugsort.
Fallstricke bei Pflege und Hygiene

Fallstrick #10: Du hilfst Deiner Katze nicht bei der Fellpflege
Katzen sind wahre Putzweltmeister.
Aber: Nicht jede Katze kommt alleine mit ihrem Fell zurecht – vor allem nicht bei Langhaar, Übergewicht, Arthrose oder während des Fellwechsels.
Bleibt loses oder verklebtes Fell zu lange im Körper, bilden sich Haarballen, die erbrochen oder ausgeschieden werden müssen.
Und verfilztes Fell führt schnell zu Juckreiz, Entzündungen oder sogar Hautpilz.
Was passieren kann
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Verfilzungen, Ekzeme oder Parasitenbefall
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Haarballen → Erbrechen, Verdauungsstörungen
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Rückenschmerzen durch ständiges Putzen
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Psychischer Stress, wenn das Fell juckt oder ziept
Was Du tun kannst
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Bürste Deine Katze regelmäßig – besonders bei Langhaarkatzen oder älteren Tieren
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Unterstütze sie in Fellwechselzeiten (Frühjahr und Herbst)
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Verwende sanfte, angenehme Bürsten wie den Tangle Teezer
➤ Bürste regelmäßig: Besonders bei Langhaarkatzen oder im Fellwechsel.
➤ Nutze weiche Bürsten: wie den Tangle Teezer – viele Katzen genießen das richtig.
➤ Mach daraus ein Ritual: Mit Ruhe, Zuwendung und Belohnung.

Fallstrick #11: Du putzt das Katzenklo nicht regelmäßig
Katzen sind sehr sauber – oft sauberer als wir.
Wenn das Klo stinkt, nicht sauber ist oder der Urin stehen bleibt, wird es für Deine Katze zur Zumutung.
Viele Katzen meiden dann das Klo – nicht aus Trotz, sondern weil es gegen ihren Instinkt geht.
Und die Folge: Sie suchen sich einen anderen Ort. Sofa, Teppich, Wäschekorb inklusive.
Was passieren kann
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Deine Katze pinkelt daneben – dauerhaft
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Sie bekommt Stress, hält Urin zurück oder bekommt Blasenprobleme
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Keime und Parasiten verbreiten sich im Streu und über die Pfoten
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Es entsteht ein Teufelskreis aus Scham, Frust und Missverständnissen
Was Du tun kannst
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Entferne Urin und Kot mindestens 3x täglich – morgens und abends
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Reinige die Toilette einmal im Monat gründlich mit heißem Wasser
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Nutze klumpfähiges, möglichst staubfreies Streu
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Stell das Klo an einem ruhigen, gut erreichbaren Ort auf – nicht neben Futter oder Waschmaschine
➤ Reinige täglich: Morgens und abends Kot und Urin entfernen.
➤ Komplettreinigung einmal pro Monat: Mit heißem Wasser und ggf. Essigreiniger.
➤ Wähle gutes Streu: Klumpfähig, geruchsneutral, möglichst staubarm.
➤ Achte auf den Standort: Ruhig, nicht neben Futter oder Waschmaschine.
Fallstricke bei Fütterung und Wasser

Fallstrick #12: Futter nur nach Preis oder Marke auswählen
Viele Menschen greifen – meiner Erfahrung nach – beim Katzenfutter automatisch zu bekannten Marken oder zum günstigsten Produkt im Regal.
Das verstehe ich. Aber: Nur weil ein Name oft beworben wird oder schon lange im Handel ist, heißt das noch lange nicht, dass das Futter auch hochwertig ist.
Und günstig bedeutet leider häufig: minderwertige Zutaten, Füllstoffe und kein echtes Muskelfleisch.
Was passieren kann
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Die Katze bekommt kaum Nährstoffe, dafür aber viele leere Kalorien.
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Auf Dauer entstehen aus meiner Sicht oft Mangelerscheinungen oder Verdauungsprobleme.
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Am Ende wird es teurer – wie durch Tierarztkosten, Unverträglichkeiten oder Krankheiten.
Was Du tun kannst
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Lies Dir die Deklaration genau durch – nicht nur den Markennamen.
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Achte auf einen hohen Muskelfleischanteil und eine offene, transparente Zutatenliste.
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Verlass Dich nicht auf Werbesprüche, sondern schau, was wirklich drin ist.
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Trag Dich in meinen kostenlosen Catsletter ein – dort zeige ich Dir die häufigsten Fehler beim Futterkauf und worauf Du wirklich achten solltest.
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➤ Schau bei jeder Sorte auf die Deklaration – nicht auf die Marke.
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Fallstrick #13: Du denkst, ein bisschen Trockenfutter am Tag ist schon okay
Viele denken, sie hätten es gut im Griff, wenn sie nur ein „bisschen“ Trockenfutter geben – als Leckerli, für die Zähne oder „für den Notfall“.
Aber aus meiner Sicht gibt es kein unbedenkliches „bisschen“, wenn es um Trockenfutter geht.
Es entzieht Wasser, ist stark verarbeitet und liefert der Katze kaum das, was sie wirklich braucht.
Was passieren kann
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Die Katze trinkt zu wenig – das belastet langfristig die Nieren.
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Viele Sorten enthalten Zucker, Getreide oder synthetische Zusätze.
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Es kann zu Übergewicht, Harnsteinen und Problemen mit dem Verdauungssystem kommen.
Was Du tun kannst
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Verzichte komplett auf Trockenfutter – auch als Snack oder Notlösung.
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Sorge für Abwechslung im Napf, ohne Deine Katze zu überfordern.
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Achte auf Leckerlis mit hohem Fleischanteil – ohne Zusätze.
➤ Wenn Deine Katze auf Trockenfutter besteht, reduziere es schrittweise – und biete parallel hochwertiges Nassfutter an.
➤ Auch kleine Mengen Trockenfutter summieren sich – besonders bei älteren oder sensiblen Katzen.
➤ Trockenfutter ist für die Zähne keine Lösung – dafür gibt es geeignetere Wege, die ich Dir im Catsletter zeige.

Fallstrick #14: Du gehst davon aus, dass Deine Katze von sich aus genug trinkt
Viele denken: „Die Katze weiß schon, was sie braucht.“
Leider ist das bei Flüssigkeit oft nicht der Fall.
Gerade Katzen, die hauptsächlich Trockenfutter bekommen, trinken viel zu wenig.
Das kann sich schleichend auf die Gesundheit auswirken – besonders auf die Nieren.
Was passieren kann
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Nieren und Harnwege werden nicht ausreichend durchgespült.
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Es können sich Kristalle oder Harnsteine bilden.
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Die Katze wirkt schlapp, zeigt aber nicht direkt typische Symptome.
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Flüssigkeitsmangel belastet den gesamten Organismus dauerhaft.
Was Du tun kannst
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Stelle mehrere Wassernäpfe an verschiedenen Stellen in der Wohnung auf.
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Biete nur stilles Wasser in Raumtemperatur an – nicht zu kalt.
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Verwende ausschließlich breite Keramikschalen, damit die Schnurrhaare nicht anstoßen.
➤ Verteile 2–3 Wasserschalen in der Wohnung – fernab vom Futterplatz.
➤ Nutze breite Keramiknäpfe, damit Deine Katze mit den Schnurrhaaren nicht aneckt.
➤ Biete stilles Wasser in Raumtemperatur an – das ist besser für den Körper.

Fallstrick #15: Du glaubst, Deine Katze frisst schon das Richtige – weil sie es gerne frisst
Nur weil Dein Fellpopo mit Begeisterung losfuttert, heißt das leider nicht, dass das Futter auch gut ist.
Katzen lieben oft genau das, was ihnen langfristig nicht guttut – vor allem, wenn Aromen, Zucker oder Geschmacksverstärker im Napf landen.
Was passieren kann
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Dein flauschiger Freund entwickelt Vorlieben für ungesundes Futter.
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Schadstoffe belasten den Körper – jeden Tag ein bisschen mehr.
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Es entstehen stille Entzündungen, die Du anfangs gar nicht bemerkst.
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Risiko für Nierenprobleme, Übergewicht oder Allergien steigt.
Was Du tun kannst
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Vertrau nicht nur auf den Appetit – sondern wirf einen Blick auf die Zutaten.
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Lass Aromen, Zucker und Co. konsequent weg.
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Gib Deinem Liebling Zeit, sich an hochwertiges Futter zu gewöhnen – das lohnt sich!
➤ Achte nicht nur auf den Futterhunger, sondern auf die Deklaration.
➤ Meide Zucker, Aromen und pflanzliche Nebenerzeugnisse – auch wenn es Deiner Katze schmeckt.
➤ Hochwertiges Futter lohnt sich langfristig – auch wenn die Umstellung ein bisschen dauern kann.
Fallstricke bei Mensch-Katze-Beziehung

Fallstrick #16: Du schubst Deine Katze von der Arbeitsfläche
Klar, es nervt, wenn Deine Katze auf dem Küchentisch herumturnt, während Du gerade kochst.
Aber bitte: Schubse sie niemals einfach runter.
Für Katzen ist das nicht nur demütigend – es kann auch gefährlich werden.
Ein plötzlicher Stoß bringt sie aus dem Gleichgewicht.
Beim Versuch, sich abzufangen, können sie abrutschen, sich die Krallen verletzen oder sogar auf harte Flächen stürzen.
Was passieren kann
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Sturzverletzungen, besonders bei Fliesen oder harten Böden
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Stress, Vertrauensverlust und Rückzug
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Verletzungen beim Reflex, sich festzukrallen
Was Du tun kannst
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Hebe Deine Katze lieber sanft herunter
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Biete ihr Alternativen in der Nähe, wie Regale, Kratzbaum oder Fensterplatz
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Beschäftige sie mit etwas Spannenderem (wie Spielzeug mit Duft oder Bewegung)
➤ Heb Deine Katze sanft herunter: Ohne sie zu erschrecken oder zu verletzen.
➤ Biete höhere Plätze in der Nähe an: Viele Katzen wollen einfach nur „überblicken“.
➤ Lenk sie ab: Zum Beispiel mit einem neuen Stinkekissen oder Duftspielzeug.

Fallstrick #17: Du überforderst sie – zu viel Neues auf einmal
Manchmal willst Du nur das Beste für Deinen Flauschfreund: neues Spielzeug, neue Möbel, neue Futtersorten oder einen frischen Futterplatz.
Doch Katzen sind Gewohnheitstiere – und reagieren empfindlich auf zu viele Veränderungen auf einmal.
Ein häufiger Fehler: Alles gleichzeitig umzustellen. Das kann Deine Katze verunsichern, stressen oder sogar krank machen.
Was passieren kann
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Rückzug, Unsauberkeit oder Futterverweigerung
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Schlafstörungen oder übermäßiges Putzen
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Dauerstress, der das Immunsystem schwächt
Was Du tun kannst
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Veränderungen Schritt für Schritt einführen – erst beobachten, dann weitergehen
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Einen bekannten Rückzugsort behalten – zum Beispiel den Lieblingsplatz oder eine Decke
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Neue Gegenstände mit alten vertrauten Gerüchen „markieren“ – wie mit einem getragenen T-Shirt von Dir
➤ Führe neue Dinge einzeln ein: Erst ein neues Spielzeug, später einen anderen Napf.
➤ Beobachte das Verhalten: Wirkt Deine Katze gestresst, nimm eine Veränderung wieder zurück.
Fallstricke: Unerwartete Stressfaktoren

Fallstrick #18: Du störst Deinen flauschigen Freund im falschen Moment
Katzen haben ihren eigenen Rhythmus – und sie lieben Routine. Wenn Du Deinen Liebling beim Fressen oder Schlafen störst, kann das unnötigen Stress verursachen.
Viele Katzen reagieren darauf mit Rückzug oder sogar aggressivem Verhalten. Mit etwas Rücksicht kannst Du das leicht vermeiden.
Was passieren kann
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Deine Katze erschrickt oder verschluckt sich beim Fressen.
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Sie fühlt sich unsicher an ihrem Futterplatz.
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Sie zeigt Abwehrverhalten oder zieht sich zurück.
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Dauerhafter Stress kann ihre Gesundheit belasten.
Was Du tun kannst
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Achte auf ihren Tagesrhythmus und plane Hausarbeiten um ihre Ruhezeiten herum.
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Störe sie nicht beim Fressen oder Dösen.
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Richte ihr einen ruhigen Futterplatz mit Rückzugsmöglichkeit ein.
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Warte mit lauten Geräuschen, bis sie wach ist und sich orientiert hat.
➤ Nicht beim Fressen stören: Der Futterplatz sollte ruhig, geschützt und störungsfrei sein.
➤ Fester Ruheort: Richte ihr einen Ort ein, an dem sie ungestört dösen kann – wie erhöht oder hinter Möbeln.
➤ Lärm vermeiden: Kein Staubsauger, kein Lärm, wenn sie gerade schläft oder frisst.

Fallstrick #19: Du bestrafst Deinen Fellpopo
Katzen kommunizieren über Verhalten – nicht aus Trotz, sondern weil ihnen etwas fehlt oder stört.
Wenn Du Deine Katze bestraft, wie etwa ihr Gesicht in ihre Hinterlassenschaften zu drücken, versteht sie das nicht.
Statt einer Verhaltensänderung entsteht nur Angst und Misstrauen – Dir gegenüber.
Was passieren kann
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Deine Katze bekommt Angst vor Dir oder vor bestimmten Orten.
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Sie verliert das Vertrauen und zieht sich zurück.
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Das eigentliche Problem wird nicht gelöst – das Verhalten verschlimmert sich.
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Es kann zu chronischem Stress kommen.
Was Du tun kannst
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Beobachte genau, wann und wo das unerwünschte Verhalten auftritt.
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Notiere die Situationen, um Muster zu erkennen.
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Überprüfe Klo-Standort, Sauberkeit, Streuwechsel oder Stressquellen.
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Reagiere ruhig und lösungsorientiert – niemals mit Strafe.
➤ Verstehen statt strafen: Katzen handeln nie aus Trotz – sie zeigen, dass etwas nicht passt.
➤ Ursachen klären: Klo zu selten gereinigt? Neues Streu? Andere Katze im Haus? Such systematisch nach dem Grund.
➤ Ruhig bleiben: Bleib gelassen und arbeite mit Deiner Katze – nicht gegen sie.
Fallstricke: Unerkannte Alltagsrisiken

Fallstrick #20: Du rauchst in der Wohnung
Zigarettenrauch ist auch für Katzen schädlich.
Selbst wenn Du nur am Fenster rauchst oder die Zigarette „schnell“ im Flur anzündest – der Rauch verteilt sich in der ganzen Wohnung. Deine Katze kann dem nicht entkommen.
Ihr Körper ist viel kleiner als Deiner, ihr Stoffwechsel schneller – und sie atmet die Giftstoffe ständig ein, auch aus Teppichen, Möbeln und ihrem Fell.
Was passieren kann
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Rauchpartikel lagern sich auf dem Fell ab – die Katze nimmt sie beim Putzen auf
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Erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen, Allergien und sogar Krebs
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Ständige Reizung der Augen, Schleimhäute und der Nase
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Höheres Risiko für chronische Bronchitis oder Asthma – vor allem bei Wohnungskatzen
Was Du tun kannst
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Draußen rauchen – und danach Kleidung wechseln oder lüften
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Kein Rauchen in Anwesenheit der Katze – auch nicht am offenen Fenster
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Lüften – aber nicht als Ausrede nutzen: Rauchpartikel bleiben trotzdem in Textilien
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Teppiche und Decken regelmäßig waschen – besonders dort, wo Deine Katze gerne liegt
➤ Wenn Du nicht draußen rauchen kannst, dann richte zumindest einen gut belüfteten Raum ein – ohne Katze
➤ Wasche regelmäßig Textilien in der Nähe des Lieblingsplatzes Deiner Katze
➤ Lüfte täglich mehrere Minuten stoßweise – nicht nur kippen

Fallstrick #21: Du hörst regelmäßig laute Musik
Was für uns nach Feierabend entspannend klingt, kann für Deinen flauschigen Freund purer Stress bedeuten.
Katzen haben ein sehr feines Gehör – sie hören viel besser als wir.
Und was für Dich „angenehm laut“ ist, kann für Deine Katze schon schmerzhaft sein.
Auch plötzliche Bass-Schläge, hohe Töne oder Dauerbeschallung führen dazu, dass sich Katzen zurückziehen – oder sogar körperliche Symptome entwickeln.
Was passieren kann
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Stressreaktionen: Rückzug, Zittern oder vermehrtes Putzen
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Vermeidungsverhalten: Die Katze meidet bestimmte Räume dauerhaft
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Schlafstörungen: Besonders bei dauerhafter Beschallung
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Anspannung oder Aggression gegenüber Menschen oder anderen Katzen
Was Du tun kannst
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Nutz Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung, wenn Du gerne laut Musik hörst oder Filme schaust
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Vermeide Dauerbeschallung – besonders in Schlaf- oder Rückzugsbereichen Deiner Katze
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Richte Deiner Katze einen ruhigen Ort ein, fernab von Lautsprechern oder TV
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Achte auf ihre Körpersprache – wenn sie flüchtet oder sich verkriecht, ist es ihr zu laut
➤ Leise Hintergrundmusik ist okay – aber vermeide plötzliche Lautstärkeänderungen oder tiefe Bässe
➤ Beobachte ihre Reaktionen: Wenn sie sich verzieht oder nervös wirkt, dreh die Musik runter
➤ Gönn Deiner Katze regelmäßige Ruhephasen ohne Geräuschkulisse

Fallstrick #22: Du lässt Deine Katze den ganzen Tag alleine
Katzen sind sehr selbständig, dennoch bedeutet das nicht, dass sie längere Zeit alleine sein sollten.
Dein Mini-Tiger ist auch ein Rudeltier und ist gerne mit ihrem Menschen und ihren Artgenossen zusammen.
Wenn Du länger als 18 Stunden täglich weg bist, dann kann Deine Katze an Depressionen erkranken.
Auch bekommt sie in der Zeit kein frisches Nassfutter und kann dadurch Hunger leiden.
Was passieren kann
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Sie entwickelt Traurigkeit oder Lethargie
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Sie wirkt teilnahmslos oder überfordert
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Sie schläft unruhig oder frisst weniger
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Es können sogar körperliche Beschwerden entstehen – als Folge von Stress und Einsamkeit
Was Du tun kannst
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Schaffe feste Rituale: Begrüße Deine Katze bewusst, verabschiede Dich, plane gemeinsame Momente ein
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Biete einen Artgenossen – vor allem bei reiner Wohnungshaltung
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Nutz Futterspielzeuge oder Intelligenzspiele, um sie auch in Deiner Abwesenheit zu beschäftigen
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Frage Freunde, Familie oder eine sympathische Katzensitterin um Unterstützung, wenn Du länger weg bist
➤ Adoptiere eine zweite Katze
➤ Nutze Intelligenzspiele für mehr Beschäftigung

Fallstrick #23: Du schaffst Dir Pflanzen an – ohne zu prüfen, ob sie giftig sind
Pflanzen machen eine Wohnung schöner – keine Frage.
Aber viele Pflanzen, die für uns harmlos wirken, können für Deine Katze lebensgefährlich sein.
Gerade beliebte Zimmerpflanzen wie Lilien, Einblatt oder Efeutute enthalten Stoffe, die Leber oder Nieren schädigen – schon bei kleinsten Mengen.
Und weil Katzen neugierig sind und gern an Blättern kauen, kann das schneller passieren, als Du denkst.
Was passieren kann
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Erbrechen, Speicheln oder Durchfall
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Apathie, Zittern oder sogar Krampfanfälle
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In schweren Fällen: akutes Leber- oder Nierenversagen
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Not-OP oder lebensbedrohlicher Zustand
Was Du tun kannst
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Informiere Dich vor dem Kauf: Nicht jede Pflanze ist katzensicher – auch nicht im Blumenladen
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Wenn Du Dir nicht sicher bist, dann verzichte auf die Pflanze
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Lass nie neue Pflanzen ohne Check ins Haus – lieber einmal mehr googeln
➤ Prüfe jede Pflanze vor dem Kauf.
➤Achte auch bei Geschenken oder Mitbringseln darauf – und stelle sie im Zweifel außer Reichweite.

Fallstrick #24: Du gibst Deinem flauschigen Freund menschliches Essen
Was für uns lecker aussieht, ist für Katzen oft gefährlich.
Viele geben gut gemeint mal ein Stück Käse, Wurst oder etwas vom Teller – aber damit tust Du Deiner Katze keinen Gefallen.
Denn viele Lebensmittel für Menschen enthalten Salz, Gewürze oder Stoffe, die für Katzen giftig sind – manchmal sogar in kleinsten Mengen.
Was passieren kann
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Durchfall, Erbrechen oder Bauchkrämpfe
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Leber- oder Nierenschäden durch zu viel Salz, Fett oder Giftstoffe
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Vergiftungen durch Zwiebeln, Knoblauch oder Kakao
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Langfristige Übergewicht- oder Organschäden durch ungeeignetes Futter
Was Du tun kannst
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Füttere keine Tischreste – auch nicht als „kleine Belohnung“
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Informiere Dich über giftige Lebensmittel wie Schokolade, Weintrauben, Lauchgewächse
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Bleib konsequent – auch wenn Deine Katze bettelt oder „süß schaut“
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Biete artgerechte Leckerlis an, mit hohem Fleischanteil und ohne Zusatzstoffe
➤ Viele Lebensmittel enthalten Zutaten, die ihre Organe belasten oder sogar giftig sind.
➤ Wenn Du etwas teilen willst, dann nur mit Leckerlis, die wirklich für Katzen gedacht sind.

Fallstrick #25: Du gibst Deiner Katze Medikamente für Menschen oder Hunde
Aus gutem Willen greifen manche Menschen bei Beschwerden der Katze zu Schmerzmitteln, Hustensaft oder Magenmitteln aus der eigenen Hausapotheke.
Was sie nicht wissen: Medikamente für Menschen oder Hunde können bei Katzen schwerwiegende Schäden anrichten – selbst in kleinster Dosierung.
Was passieren kann
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Organschäden – besonders an Leber und Nieren
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Paracetamol ist für Katzen hochgiftig und kann tödlich enden
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Erste Symptome wie Zittern, Erbrechen oder Atemnot kommen oft zu spät
Was Du tun kannst
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Gib Deiner Katze niemals Medikamente, die nicht explizit für sie verschrieben wurden
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Auch bei Unsicherheit: Nicht googeln – sondern direkt zur Tierklinik fahren
➤ Selbst Paracetamol kann bei Katzen schwere Organschäden oder den Tod verursachen.
➤ Wenn Deine Katze etwas Falsches erwischt hat: sofort in die nächste Tierklinik fahren – nicht abwarten!

Fallstrick #26: Du hebst Deine Katze am Nackenfell hoch
Der Nackengriff ist nur der eigenen Katzenmama und einem geschulten Tierarzt vorbehalten.
Am Nacken laufen viele empfindliche Nervenstränge und Blutgefäße, dort ist das Fettgewebe sehr dünn.
Die Gefahr, dass Du Deiner Katze Schmerzen und Schaden zufügst, ist sehr hoch.
Was passieren kann
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Schmerzen an Wirbelsäule oder Muskeln
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Nervenschäden am Körper
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Stress, Angst oder Vertrauensverlust
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Missverständnisse in der Mensch-Katze-Beziehung
Was Du tun kannst
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Hebe Deine Katze immer mit beiden Händen an: Eine Hand unter die Brust, eine stützt den Po.
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Achte auf Körpersprache: Zappelt sie oder spannt sich an, lieber wieder absetzen.
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Wenn Hochheben nötig ist (wie für den Tierarzt): Ruhig sprechen, langsam handeln, nicht von oben greifen.
➤ Trag sie wie ein Baby: Eine Hand unter die Brust, die andere stützt den Po.
➤ Sprich dabei ruhig mit ihr – das schafft Vertrauen und vermeidet Panik.

Fallstrick #27: Du hältst Deine Katze allein
Der Mythos, dass eine Katze ein Einzelgänger ist, hält sich sehr hartnäckig.
Katzen sind sehr sozial und leben ungern alleine, auch bei wildlebenden Katzen sind es immer Gruppen.
Nur, weil alleine gejagt wird, will man den Rest nicht alleine verbringen.
Vor allem Wohnungskatzen brauchen soziale Kontakte, Spiel und Nähe.
Einzelhaltung bedeutet für viele Katzen Langeweile, Frust und Einsamkeit.
Was passieren kann
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Verhaltensauffälligkeiten wie Aggression oder Apathie
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Unsauberkeit, übermäßiges Putzen oder Rückzug
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Seelischer Stress durch Unterforderung und soziale Isolation
Was Du tun kannst
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Wenn möglich: Immer zwei Katzen halten – besonders bei Wohnungshaltung
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Beobachte genau: Auch Katzen „leiden still“, wenn sie allein sind
➤ Zwei Katzen geben sich gegenseitig Nähe, Spiel und Sicherheit.
➤ Auch bei viel Beschäftigung durch Dich: Du bist kein Artgenosse – sondern Mensch.

Fallstrick #28: Du lässt Kabel und Steckdosen ungesichert
Neugierige Katzen spielen gern mit allem – auch mit gefährlichen Dingen.
Kabel, Steckdosen oder offene Ladekabel werden dabei schnell zur Falle.
Einmal draufgebissen – und es kann lebensgefährlich enden.
Was passieren kann
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Stromschlag mit schwersten Folgen
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Verbrennungen im Maul
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Panik, Trauma oder plötzlicher Tod
Was Du tun kannst
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Sichern: Nutze Kabelkanäle, Spiralhüllen oder Möbel zum Verstecken
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Steckdosen schützen: Mit Kindersicherung oder speziellen Abdeckungen
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Ladegeräte nach Gebrauch sofort entfernen
Wenn Du mehr Infos dazu haben möchtest, dann lies meinen Beitrag: Wie du deine Katze vor Kabeln und Steckdosen schützt.
➤ Sorg für Sicherheit: Kabel verstecken, Ladekabel immer abziehen.
➤ Steckdosen sichern – besonders auf Bodenhöhe oder in der Nähe von Liegeplätzen.

Fallstrick #29: Dein Zuhause ist zu steril
Nichts ist für einen flauschigen Freund schlimmer als eine kahle Wohnung.
Keine Kratzbäume, keine Wandregale, keine Rückzugsorte – nur glatte Böden und leere Flächen.
Doch Katzen wollen nicht nur am Boden leben. Sie brauchen Raum in allen Richtungen, um zu springen, zu klettern, zu jagen und sich zu verstecken.
Wenn Du ihnen das verwehrst, kann das seelische und körperliche Folgen haben – bis hin zu Depressionen und Verhaltensstörungen.
Was passieren kann
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Appetitlosigkeit und verminderte Aktivität
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Stressreaktionen wie Urinieren außerhalb der Toilette
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Rückzug, Unruhe oder übermäßiges Putzen
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Mangel an Reizen schwächt das Immunsystem
Was Du tun kannst
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Schaffe ein katzengerechtes Zuhause mit Höhen, Verstecken und Kratzmöglichkeiten
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Integriere Kratzbäume, Regale und Tunnel in Deine Einrichtung
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Nutze natürliche Materialien – kein Plastikspielzeug, sondern Holz, Filz oder Karton
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Biete Abwechslung: mal Kartonhöhle, mal Fensterplatz, mal Rascheltunnel
➤ An der Wand kannst Du zusätzliche Regale anbringen, die vom Kratzbaum zu anderen Möbeln führen – für mehr Bewegung und Ausblick.
➤ Am Boden eignen sich lange Rascheltunnel perfekt zum Verstecken, Spielen und Jagen. Damit machst Du aus einer sterilen Wohnung ein echtes Katzenparadies.

Fallstrick #30: Du badest Deine Katze
Katzen sind extrem reinlich – sie brauchen in der Regel kein Bad.
Wasser stresst die meisten Katzen enorm, schwächt das Immunsystem und kann die Haut austrocknen.
Auch „Hygiene-Shampoos“ sind oft überflüssig – oder sogar schädlich.
Was passieren kann
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Stressreaktionen, Fluchtverhalten, Misstrauen
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Hautirritationen, Schuppen oder stumpfes Fell
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Abwehrschwäche durch Unterkühlung oder Shampoo-Rückstände
Was Du tun kannst
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Nur im absoluten Ausnahmefall baden – wie bei Flohbefall
Fazit: Diese 30 Dinge solltest Du Deiner Katze niemals antun
Viele Katzeneltern meinen es gut – und machen es trotzdem falsch.
Denn was sich harmlos anfühlt, kann im Alltag echte Folgen haben.
Deshalb mein Appell an Dich:
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Schau bei der Fütterung ganz genau hin – nicht alles, was beliebt ist, tut Deiner Katze gut.
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Achte auf kleine Veränderungen – Katzen zeigen Krankheiten oft erst spät.
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Halte Deine Katze artgerecht – dazu gehören Bewegung, Rückzugsorte und tägliche Routinen.
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Verzichte auf Strafen und Überforderungen – Verständnis bringt mehr als Druck.
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Sorge für Sicherheit – Fenster, Pflanzen, Kabel und Medikamente können gefährlich sein.
Und das Wichtigste:
Du musst nicht perfekt sein.
Aber Du kannst jeden Tag dazulernen – für ein gesundes, langes und glückliches Katzenleben.

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Stefanie Özkurt
Dosenöffner von 11 Katzen
Ich liebe Katzen. Deshalb beschäftige ich mich schon seit über 16 Jahren mit den kleinen Fellnasen. Jeden Tag bilde ich mich weiter. Mein Ziel: Eine Welt, in der es allen Katzen gut geht.
Das erreiche ich nur, wenn alle Katzeneltern ihre Katzen artgerecht ernähren und halten. Deshalb habe ich Katzenfreaks gegründet.
