- In Kürze zum Thema: Katzen chippen + Kosten
- Was kostet es, Deine Katze chippen zu lassen?
- Warum ist es sinnvoll, Deine Katzen chippen zu lassen
- In welchem Alter sollte ich meine Katze chippen lassen?
- Muss ich meine Wohnungskatze chippen lassen?
- Was ist ein Chip?
- Welche Informationen sind auf dem Transponder gespeichert?
- Wie funktioniert das Chippen der Katze?
- Kann es beim Chippen der Katze zu Komplikationen kommen?
- Wo kann ich den Chip für meine Katze registrieren?
- Was gibt es für Alternativen zum Mikrochip?
- Muss ich meine Katze chippen lassen?
- Wo kann ich den Katzenchip auslesen lassen?
- Vorteil vom Mikrochip für Freigänger-Katzen
- Meine Empfehlung: Katze chippen, oder nicht?
- Die Häufigsten Fragen zum Thema: Katze chippen + Kosten
🧾 Gebühren-Tabelle aufklappen
| Leistung | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|
| Implantation Transponder (immer erforderlich) | 10,24 € | 20,48 € | 30,72 € |
| Dokumentation | 5,50 € | 11,00 € | 16,50 € |
| Allg. Untersuchung + Beratung | 23,62 € | 47,24 € | 70,86 € |
Katze chippen: Kosten und Gründe, warum es sich lohnt
Du suchst Deine Katze – doch sie ist wie vom Erdboden verschluckt.
Wenn sie gechippt und registriert ist, steigen die Chancen enorm, dass sie wieder nach Hause findet.
Die Kosten fürs Chippen sind gering – verglichen mit dem, was Du im Notfall durchmachst.
In diesem Beitrag erfährst Du, was das Chippen Deiner Katze kostet und warum es 2025 so wichtig ist.
Los gehts.
In Kürze zum Thema: Katzen chippen + Kosten
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Das Chippen Deiner Katze kostet zwischen 39 und 118 Euro, abhängig vom Tierarzt sowie Feiertagen.
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Im Jahr 2024 wurden laut Tasso rund 90.600 entlaufene Katzen gemeldet.
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Ein Mikrochip muss registriert werden, damit er zugeordnet werden kann.
Was kostet es, Deine Katze chippen zu lassen?
Die Kosten fürs Chippen Deiner Katze setzen sich aus mehreren Punkten zusammen – je nach Tierarzt, Region und Zeitpunkt.
In der Regel fallen folgende Posten an:
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Implantation des Chips (Transponder)
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Dokumentation der Kennzeichnung
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Allgemeine Untersuchung mit Beratung
Abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).
Dabei kann der einfache, doppelte oder dreifache Satz berechnet werden – je nach Aufwand oder Tageszeit. Dazu kann auch eventuell eine gesetzliche Notfallpauschale fällig werden.
Das kostet das Chippen einer Katze im Jahr 2025:
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1-facher Satz: ca. 39 €
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2-facher Satz: ca. 79 €
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3-facher Satz (wie am Wochenende oder im Notdienst): ca. 118 €
Wichtig: Auch wenn die Tabelle aus dem Jahr 2022 stammt, ist sie immer noch gültig. Die GOT hat sich seitdem nicht geändert und wird auch 2025 von Tierärzten in ganz Deutschland genutzt.
- ca. 39 € bei normalem Termin (1-facher Satz)
- ca. 79 € bei Mehraufwand (2-facher Satz)
- ca. 118 € bei Notfall/Feiertag (3-facher Satz + Notdienstpauschale)
| Gebührenverordnung (GOT) | 1-fach € | 2-fach € | 3-fach € |
|---|---|---|---|
| Implantation eines Transponders | 10,24 | 20,48 | 30,72 |
| Dokumentation im Rahmen der Kennzeichnung | 5,50 | 11,00 | 16,50 |
| Allgemeine Untersuchung mit Beratung, Hund, Katze, Frettchen | 23,62 | 47,24 | 70,86 |
| Summe | 39,36 | 78,72 | 118,08 |
Die Kosten für das Chippen Deiner Katze setzen sich immer aus mehreren Posten zusammen
Dazu zählen:
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die allgemeine Untersuchung Deiner Katze mit Beratung,
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das Implantieren des Mikrochips (Transponder),
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und das Auslesen des Chips nach dem Implantieren.
Warum ist es sinnvoll, Deine Katzen chippen zu lassen
Laut Tasso sind allein im Jahr 2024 rund 90.600 Katzen entlaufen – und das sind nur die Fälle, bei denen ein Chip registriert war. Die Dunkelziffer ist deutlich höher.
Ein Chip ist wie ein Ausweis für Deine Katze:
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Er enthält eine weltweit einmalige Nummer
-
Wird im Tierheim oder beim Tierarzt ausgelesen
-
Ermöglicht die schnelle Zuordnung zu Dir als Halter
Voraussetzung:
Du musst Deine Katze nach dem Chippen bei einem Haustierregister wie Tasso oder Findefix registrieren. Ohne Registrierung ist der Chip nutzlos – die Nummer kann keinem Besitzer zugeordnet werden.
Vorteile auf einen Blick:
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Höhere Chance, Deine Katze bei Verlust wiederzufinden
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Tierheime und Tierärzte erkennen sofort, wem sie gehört
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Funktioniert zuverlässig, ohne Batterie oder Technik
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Pflicht bei Reisen innerhalb der EU
Ein kleiner Aufwand – mit großer Wirkung.
Setze einen Hacken bei den Punkten die Du schon erledigt hast und erfahre was noch zu tun ist:
In welchem Alter sollte ich meine Katze chippen lassen?
Du kannst Deine Katze schon ab der 8. Lebenswoche chippen lassen – oft passiert das direkt bei der ersten Impfung.
Das Chippen ist in jedem Alter möglich und unbedenklich:
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Der Mikrochip gibt keine Hormone oder Schadstoffe ab
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Das Wachstum Deiner Katze wird nicht beeinträchtigt
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Auch für Kitten ist das Chippen sicher und schmerzarm
Wichtig: Lass Deine Katze auf keinen Fall in den Freigang, bevor sie gechippt und registriert ist!
Denn: Ein Chip allein bringt nichts, wenn er nicht mit Deiner Adresse verknüpft ist.
Ohne Registrierung kann Dich niemand kontaktieren, falls Deine Katze gefunden wird – der Chip wäre dann wertlos wie eine unregistrierte SIM-Karte.
- ❌ Ohne Registrierung kann niemand Deine Kontaktdaten abrufen
- ❌ Beim Auslesen sieht man nur die 15-stellige Chipnummer – aber keine Verbindung zu Dir
- ❌ Deine Katze kann Dir im Notfall nicht zugeordnet werden
Muss ich meine Wohnungskatze chippen lassen?
Ja – auch bei Wohnungskatzen ist das Chippen sinnvoll. Denn sie sind neugierig, schnell und manchmal überraschend flink an der Tür.
Warum Du Deine Wohnungskatze chippen lassen solltest:
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Katzen entwischen schneller, als man denkt – besonders bei Besuch oder beim Nachhausekommen.
-
Auch reine Wohnungskatzen finden Wege nach draußen – ob durchs Fenster, den Balkon oder die Haustür.
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Ist Deine Katze nicht gechippt und entwischt, gibt es keine Möglichkeit, sie Dir eindeutig zuzuordnen.
-
Mit einem Chip kann jedes Tierheim oder jede Tierarztpraxis sofort feststellen, wem die Katze gehört – vorausgesetzt, sie ist registriert.
Ein persönliches Beispiel:
Meine Olivia hat nur ein Auge – und auf dem sieht sie nur ca. 10 %. Trotzdem steht sie jedes Mal blitzschnell an der Tür, wenn ich heimkomme.
Einmal hat sie es sogar geschafft, nach draußen zu entwischen. Zum Glück konnte ich sie schnell wieder einfangen.
Ich habe 11 Katzen – und trotz aller Vorsicht sind mir einige in den ersten Monaten entwischt. Heute sind alle gechippt und registriert. Das gibt mir Sicherheit.
Mein Tipp: Chippen ist nicht nur für Freigänger wichtig. Auch Stubentiger profitieren im Notfall enorm – die einmaligen Kosten sind es auf jeden Fall wert.
Was ist ein Chip?
Ein Chip für Katzen – auch Transponder genannt – ist so klein wie ein Reiskorn und steckt voller Sicherheit.
Das solltest Du wissen:
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Der Mikrochip ist umhüllt von einem hautfreundlichen, antiallergenen Kunststoff.
Er enthält keine Batterie, kein GPS, keine SIM-Karte – er sendet also keine Signale. -
Der Chip ist passiv. Er wird nur aktiv, wenn er mit einem speziellen Lesegerät ausgelesen wird.
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Eingespeichert ist eine 15-stellige individuelle Nummer, die es nur einmal auf der Welt gibt.
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Diese Nummer ist der „Ausweis“ Deiner Katze – sie kann damit eindeutig Dir zugeordnet werden (wenn sie registriert ist).
Was der Chip nicht kann:
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Er kann nicht geortet oder über GPS verfolgt werden.
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Er speichert keine persönlichen Daten oder Gesundheitsinformationen.
Man kann sich den Transponder wie einen USB-Stick mit nur einer Datei vorstellen: der Chipnummer. Alles andere läuft über die Registrierung beim Haustierregister – und nur darüber kann im Notfall der Kontakt zu Dir hergestellt werden.
- So groß wie ein Reiskorn – etwa 12 mm lang.
- Wird unter die Haut auf der linken Halsseite gesetzt.
- Besteht aus einem kleinen Transponder in Kunststoffhülle.
- Keine Batterie, keine SIM-Karte, kein GPS.
- Wird nur per Lesegerät aktiviert.
- Enthält nur eine 15-stellige Nummer – weltweit einzigartig.
- Ohne Registrierung beim Haustierregister ist der Chip nutzlos.
Welche Informationen sind auf dem Transponder gespeichert?
Auf dem Mikrochip ist genau eine einzige Information gespeichert:
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Eine 15-stellige Chipnummer.
Diese Nummer ist weltweit einzigartig – wie Deine Katze. Sie dient zur eindeutigen Identifikation.
Die Nummer im Mikrochip setzt sich aus 3 Teilen zusammen
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Ländercode: Die ersten 3 Stellen der Chipnummer zeigen das Land an, in dem die Katze registriert wurde. Der Ländercode für Deutschland ist 276.
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Herstellerinterne Nummer: Die Stellen 4 bis 7 stellen den Herstellercode dar. Also von welchem Hersteller der Chip für die Katze stammt.
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Prüfziffer: Die Stellen 8 bis 15 ist die einzigartige Identifikationsnummer der Katze. So kann genau festgestellt werden, wem die Katze gehört.
Über die Chipnummer lässt sich nicht nur erkennen, wem die Katze gehört, sondern auch, wo sie registriert ist. Die persönlichen Daten sind dabei sicher beim Haustierregister hinterlegt – sie werden nicht öffentlich angezeigt.
Findet jemand Deine Katze und liest den Chip aus, sieht er nur die Nummer. Er muss sich dann an das Register wie Tasso oder Findefix wenden. Die Organisation nimmt anschließend Kontakt mit Dir auf – und informiert Dich, dass Deine Katze gefunden wurde.
Für eine schnellere Erreichbarkeit kannst Du Deine Daten auch für Finder sichtbar machen, damit Du direkt von diesen kontaktiert werden kannst.

Wie funktioniert das Chippen der Katze?
Das Chippen ist ein kurzer Routineeingriff beim Tierarzt und funktioniert ganz ähnlich wie eine Impfung – nur mit einer etwas dickeren Nadel.
So läuft das Chippen ab:
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Kurze Untersuchung vorab: Der Tierarzt checkt den Allgemeinzustand Deiner Katze und prüft, ob sie für das Chippen bereit ist. Sag dem Arzt vorher Bescheid, wenn Deine Katze in Stresssituationen empfindlich reagiert.
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Setzen des Chips: Der Mikrochip wird mithilfe einer Spezialnadel auf der linken Halsseite unter die Haut gespritzt – in etwa so groß wie ein Reiskorn.
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Funktionstest: Mit einem speziellen Lesegerät wird direkt nach dem Einsetzen geprüft, ob der Chip funktioniert und korrekt ausgelesen werden kann.
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Dokumentation: Die Chipnummer wird in den Heimtierausweis eingetragen. Zusätzlich klebt der Tierarzt meist einen Barcode-Aufkleber mit der Chipnummer in den Pass.
Wichtig: Nach dem Chippen musst Du Deine Katze unbedingt bei einem Haustierregister (wie Tasso oder Findefix) anmelden – sonst kann Dich im Notfall niemand benachrichtigen.
📌 Die Anmeldung dauert nur ein paar Minuten – und ist kostenlos.
👉 Hier geht’s zur TASSO-Registrierung
👉 Hier geht’s zur FINDEFIX-Registrierung
Zusammenfassung der einzelnen Schritte beim Chippen Deiner Katze
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Du machst einen Termin beim Tierarzt aus, um Deine Katze chippen zu lassen.
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Vergiss nicht, den Heimtierausweis Deiner Katze mitzunehmen.
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Beim Tierarzt wird Deine Katze kurz gecheckt.
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Dann wird der Chip mit einer Spritze an der linken Halsseite gesetzt.
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Im Anschluss prüft die Tierärztin mit einem Chip-Lesegerät die Nummer des Chips und ob er funktioniert.
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Du bekommst mehrere Aufkleber mit der Chipnummer. Klebe einen davon in den Heimtierausweis Deiner Katze. Die anderen reinlegen und Zuhause an einem anderen sichern Ort aufbewahren.
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Belohne Deine Katze, sobald ihr Zuhause seid, mit einem besonderen Leckerlie für ihren tapferen Einsatz.
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Gehe sofort auf Tasso oder Findefix und registriere den Chip. Schiebe das nicht auf!
- ✔️Bleib ruhig: Katzen spüren Deine Anspannung. Atme tief durch und vermittle Sicherheit.
- ✔️Transportbox vorbereiten: Stelle die Box schon am Vortag auf – mit Decke oder Lieblingsspielzeug darin.
- ✔️Fragen aufschreiben: Notiere Dir vorher, was Du die Tierärztin fragen möchtest.
- ✔️Heimtierausweis mitnehmen: Die Chipnummer wird dort eingetragen und der Barcode eingeklebt.
- ✔️Tierarzt über Verhalten informieren: Wird Deine Katze schnell unruhig oder aggressiv? Sag es vorher.
- ✔️Nach dem Chippen registrieren: Denk dran: Ohne Registrierung ist der Chip nutzlos.
Kann es beim Chippen der Katze zu Komplikationen kommen?
In der Regel ist das Chippen schnell, unkompliziert und nahezu schmerzfrei – ähnlich wie eine Impfung.
Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu kleineren Reaktionen kommen:
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Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle
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Empfindlichkeit beim Berühren des Chips
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In sehr seltenen Fällen kann der Chip verrutschen oder abgestoßen werden
Ich habe selbst schon viele Katzen chippen lassen – bei keiner gab es ernsthafte Probleme.
Wenn Du trotzdem etwas Ungewöhnliches bemerkst: Lieber einmal zu viel beim Tierarzt nachfragen.
Wo kann ich den Chip für meine Katze registrieren?
Nach dem Chippen ist die Registrierung der wichtigste Schritt – denn nur so kann Deine Katze Dir zugeordnet werden!
Ich empfehle Dir die folgenden Haustierregister
Die Registrierung dauert nur ein paar Minuten und ist bequem online möglich.
Halte dafür die Chipnummer, Deine Adresse und eine Rückrufnummer bereit.
Was gibt es für Alternativen zum Mikrochip?
Früher war das Tätowieren in die Ohrmuschel die gängigste Methode – heute ist das nicht mehr zeitgemäß.
Warum Tätowierungen problematisch sind:
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Die Kennzeichnung verblasst mit der Zeit. Viele Tiere, die ich im Tierschutz gesehen habe, hatten unleserliche Tätowierungen.
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Schmerzhaft: Die Tätowierung erfolgt meist in die Ohrmuschel, einem besonders sensiblen Bereich.
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Narkosepflichtig: Damit die Katze sich nicht wehrt, muss sie in Narkose gelegt werden – und das birgt immer ein Risiko.
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Keine automatische Zuordnung: Eine Tätowierung muss manuell gelesen und nachgeschlagen werden. Beim Mikrochip geht alles automatisch.
- Viele Tätowierungen sind nach Jahren nicht mehr lesbar.
- Zuordnung zum Besitzer ist oft nicht mehr möglich.
- Tätowieren ist schmerzhaft – Ohrhaut ist sehr empfindlich.
- Nur unter Narkose möglich – birgt Risiken.
- Heilung dauert lange und kann sich entzünden.
- UV-Strahlung ist gefährlich für frisch tätowierte Ohren.
Muss ich meine Katze chippen lassen?
In Deutschland gibt es keine einheitliche Chip-Pflicht für Katzen.
Ob Du Deine Katze chippen lassen musst, hängt von Deinem Wohnort ab – einige Gemeinden haben eigene Regelungen.
Das solltest Du wissen:
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In manchen Regionen ist das Chippen Pflicht – informiere Dich bei Deiner Gemeinde oder beim Tierheim.
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Für Reisen innerhalb der EU ist ein Mikrochip Pflicht (seit 2012 gesetzlich vorgeschrieben).
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Viele Länder außerhalb der EU (wie die Türkei) verlangen ebenfalls einen Chip zur Einreise.
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Eine Tätowierung ersetzt den Chip nicht!
Mein Tipp: Auch wenn es keine Pflicht ist – lass Deine Katze chippen. Die Kosten sind gering, aber der Nutzen ist im Ernstfall unbezahlbar.
Wähle Deine Region oder Stadt aus und erfahre sofort, ob das Chippen Deiner Katze dort gesetzlich vorgeschrieben ist.
Diese Liste wird laufend erweitert. Informiere Dich im Zweifel immer bei Deinem zuständigen Veterinäramt.
Wo kann ich den Katzenchip auslesen lassen?
Du kannst den Chip Deiner Katze an vielen Stellen auslesen lassen:
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Beim Tierarzt
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In jedem Tierheim
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In manchen Tierfachgeschäften mit Tierarztpraxis
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In Facebook-Gruppen für vermisste Tiere – viele Mitglieder besitzen Lesegeräte
Extra-Tipp: Ich empfehle Dir, selbst ein Lesegerät zu kaufen. Es ist günstig und Du kannst regelmäßig prüfen, ob der Chip noch vorhanden und lesbar ist.
Ich selbst kontrolliere bei meinen 11 Katzen alle 2 Wochen den Chip – so habe ich frühzeitig bemerkt, dass zwei Chips rausgefallen waren (bei Cyrano nach 6 Monaten, bei Yoda nach 1,5 Jahren).
Vorteil vom Mikrochip für Freigänger-Katzen
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Sicherer Schutz: Verhindert, dass fremde Katzen über die Katzenklappe in Dein Zuhause gelangen.
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Komfort für Deine Katze: Nur Deine gechippte Katze kann durch die Katzenklappe nach Hause kommen – keine andere Katze kann hinein.
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Einfach zu installieren: Mikrochip-gesteuerte Katzenklappen sind einfach zu montieren und bieten sofortigen Komfort.
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Weniger Stress: Deine Katze muss sich keine Sorgen machen, dass sie von anderen Tieren gestört wird, wenn sie nach Hause kommt.
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Langfristige Lösung: Ideal für Freigängerkatzen, um sicher und geschützt ins Haus zu kommen, ohne dass Du ständig die Klappe überwachen musst.
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Meine Empfehlung: Katze chippen, oder nicht?
Die Kosten für das Chippen Deiner Katze sind nicht hoch. Du machst das nur einmal und hast dann die Sicherheit, dass Deine Katze jederzeit identifiziert und Dir zugeordnet werden kann.
Aus jahrelanger Tierschutzarbeit kann ich Dir sagen:
Wir haben jährlich hunderte Katzen bei uns im Tierschutz, die wieder zu ihren Besitzern finden. Ohne Chip wäre das nicht möglich.
Zusätzlich empfehle ich Dir, ein Chip-Lesegerät zu kaufen. Prüfe in regelmäßigen Abständen, ob der Chip Deiner Katze funktioniert, indem Du es mit dem Lesegerät ausliest. Ich mache das alle 2 Wochen.
Ich empfehle Dir folgendes Chip-Lesegerät, das ich selbst verwende:
Die Häufigsten Fragen zum Thema: Katze chippen + Kosten
Was kostet es beim Tierarzt, eine Katze chippen zu lassen?
Das kostet das Chippen einer Katze im Jahr 2025:
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1-facher Satz: ca. 39 €
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2-facher Satz: ca. 79 €
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3-facher Satz (wie am Wochenende oder im Notdienst): ca. 118 €
Wichtig: Auch wenn die Tabelle aus dem Jahr 2022 stammt, ist sie immer noch gültig. Die GOT hat sich seitdem nicht geändert und wird auch 2025 von Tierärzten in ganz Deutschland genutzt.
| Gebührenverordnung (GOT) | 1-fach € | 2-fach € | 3-fach € |
|---|---|---|---|
| Implantation eines Transponders | 10,24 | 20,48 | 30,72 |
| Dokumentation im Rahmen der Kennzeichnung | 5,50 | 11,00 | 16,50 |
| Allgemeine Untersuchung mit Beratung, Hund, Katze, Frettchen | 23,62 | 47,24 | 70,86 |
| Summe | 39,36 | 78,72 | 118,08 |
Ist es sinnvoll, eine Katze chippen zu lassen?
Ja, chippen ist sinnvoll.
Ab einem Alter von 8. Wochen kannst Du Deine Katze chippen lassen.
Durch einen Mikrochip mit anschließender Registrierung kannst Du Deine Katze wiederfinden, wenn sie entlaufen ist.
Auch wenn Du mit Deiner Katze verreisen willst, ist es je nach Land sogar Pflicht.
In vielen Regionen in Deutschland ist es für Freigänger verpflichtend, einen Mikrochip zu haben.
Kann ich meine Katze orten, wenn sie gechipt ist?
Nein, nicht mit einem normalen Mikrochip zur Haustiererkennung.
Er enthält keine Batterie, kein GPS, keine SIM-Karte – er sendet also keine Signale.
Der Chip gibt nur die 15-stellige Nummer beim Auslesen preis, sonst nichts.
Wenn der Chip nicht registriert wurde, ist die ausgelesene Nummer nutzlos.
In welchem Alter sollte man Katzen chippen?
Du kannst Deine Katze schon ab der 8. Lebenswoche chippen lassen – oft passiert das direkt bei der ersten Impfung.
Wichtig: Lass Deine Katze auf keinen Fall in den Freigang, bevor sie gechippt und registriert ist!
Denn: Ein Chip allein bringt nichts, wenn er nicht mit Deiner Adresse verknüpft ist.
Ohne Registrierung kann Dich niemand kontaktieren, falls Deine Katze gefunden wird – der Chip wäre dann wertlos wie eine unregistrierte SIM-Karte.



